15.06.2012

4 Grundregeln für ein dauerhaft aufgeräumtes Zuhause


1.) ALLES hat seinen Platz

Diese Regel ist quasi die Mutter aller Aufräum-Regeln. Alles sollte einen festen Platz haben, an den es schnell geräumt werden kann und leicht auffindbar ist.

Gegenstände, die noch keinen festen Platz haben, kommen in die „Übergangsbox“. Diese sollte regelmäßig (feste Termine!) durchgesehen und über die Gegenstände darin neu entschieden werden.

Reparaturbedürftige Gegenstände kommen in die „Reparaturbox“. Befinden sich 5 Gegenstände in ihr, muss der Gegenstand, der am längsten in ihr lagert, in der nächsten Woche repariert oder entsorgt werden.


2.) Immer sofort

Wird ein Gegenstand benutzt, sollte er nach der Benutzung SOFORT an seinen Platz zurückgelegt werden. Selbst dann, wenn man ihn in kürzester Zeit nochmals benutzen will/muss.

Zum Beispiel: Die Küchenschere wird nach Aufschneiden der Nudelpackung sofort zurück in die Schublade gelegt anstatt auf die Arbeitsplatte/den Tisch/etc.

Sollte sich diese Regel als schwer umsetzbar herausstellen, ist es ratsam die Umgebung den (Arbeits-)Abläufen entsprechend zu organisieren. Bei einer guten Organisation ist alles in Griffweite und kann dort auch ohne Schwierigkeiten wieder deponiert werden.


3.) Eines kommt, eines geht

Damit der Haushalt nicht zu einem unkontrollierbaren Sammelsurium mutiert sollte einer Neuanschaffung immer eine Aussortierung folgen.

Unser Leben änderst sich ständig und so auch der Bedarf an Gegenständen. War die Babyrassel vor einem Jahr noch aktuell, ist sie jetzt vielleicht überflüssig. An Ihre stelle zieht dann die Holzeisenbahn. Ebenso verhält es sich mit den Bauchfreien Tops, die nun den eleganten Blusen weichen, etc.

Ein schöner weiterer Aspekt dieser Regel ist, dass große Aussortier-Aktionen wegfallen (ausgenommen Haushaltsverkleinerungen).


4.) Keine Groß-Aufräum-Aktionen!

Sicherlich mag diese Regel in Bezug aufs Ordnung-schaffen jetzt etwas Paradox wirken, aber die Begründung ist ganz einfach;
Eine gut funktionierende Ordnung integriert sich schleichend in den Alltag. Ordnung halten sollte zur Angewohnheit werden, denn dann macht sie uns keine Mühe, wird kaum bemerkt und mit Leichtigkeit von unserem Unterbewusstsein umgesetzt.

Wir tun viele Dinge, die wir oft nicht bewusst tun. Beispielsweise schließen wir die Haustüre ab, machen den Herd aus und fragen uns viel zu oft, ob wir es auch wirklich getan haben. All diese Einheiten haben wir nicht an einem Tag gelernt, sondern einzeln und über längere Zeiträume verteilt.

Ähnlich sollte es mit dem Aufräumen laufen. Fängt man erst mal damit an sich oder den Kindern anzugewöhnen Gegenstände sofort an ihren Platz zu stellen, dann wird es irgendwann in Fleisch und Blut übergehen und mühselige Weg-Räum-Aktionen werden kleiner oder fallen sogar ganz weg.


Probiert es aus! Fangt mit einer der ersten 3 Regeln an und integriert sie stückchenweise in euren Alltag – Ihr werdet sehen, dass Ihr diese Aufräum-Kniffe nach einiger Zeit nicht mehr wahr/als selbstverständlich nehmt und ohne große Mühen dauerhaft Ordnung schafft!

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