07.02.2013

Test Magnet-Lack

Im letzten Jahr hat man neben Schultafel-Lack immer mehr von Magnet-Lack gehört. In Zeitschriften, im Fernsehen und natürlich auch in diversen Flyern von Farbherstellern. Ich fand Magnet-Lack von Anfang an sympathisch, da ich ein großer Fan von magnetischen Memoboards bin. Ich mag es nicht, wenn meine Bilder, Ausschnitte, Notizen und Co. durch Kleberückstände oder Löcher von Pins beschädigt werden. Das sieht immer sehr unschön aus. Also war es im Prinzip nur noch eine Frage der Zeit und des Projektes, bis ich den Magnet-Lack ausprobieren würde.

Und es hat sich ein Projekt gefunden; Ein rieesiges Moodboard (wer nicht weiß, was das ist, kann hier gucken!)! :-) Ich habe im Laufe der Zeit jede Menge Ausschnitte aus Zeitschriften gesammelt und wollte diese gern auf einem Memoboard zusammensetzen. Ein möglichst großes, damit ich viel Platz zum Austoben haben würde. Und es musste natürlich magnetisch sein, denn ich wollte die Ausschnitte ja je nach Laune neu anordnen können und keine Befestigungsrückstände auf den Ausschnitten haben. Also entschied ich mich dazu aus einem riesigen Ikea-Bild und Magnet-Lack ein solches Memoboard zu basteln. 


Als erstes habe ich die Rückwand des Bilderrahmens herausgenommen und mit einer Grundierung behandelt. Eigentlich arbeite ich nie mit Grundierung, aber bei dem teuren Magnet-Lack (20€ die Dose) wollte ich natürlich alles richtig machen. Nachdem die Grundierung getrocknet war, trug ich die erste Schicht Magnet-Lack auf. Auf der Dose wurde klar empfohlen mehrere Schichten Lack aufzubringen. So trug ich nach empfohlener Trockenzeit die zweite Schicht auf. Nachdem auch diese getrocknet war, hielt ich einen Magnet zum Testen an den aufgetragenen Lack und war von der Haftung mehr als Enttäuscht. Gut, dachte ich mir, vielleicht sind die beiden Schichten Magnet-Lack einfach zu dünn. Also noch eine Dose Magnet-Lack gekauft und die 3. Schicht aufgetragen. Als diese trocken war, trug ich  mit den Resten noch eine 4. Schicht auf um sicher zu gehen. Aber; auch nachdem die 4. Schicht Magnet-Lack getrocknet war, war die Haftung alles Andere als befriedigend. 
Ich habe das Board trotzdem zu Ende gebastelt und den Magnet-Lack für eine schönere Optik mit weißem Glanzlack überstrichen und die gestrichene Rückwand in den Bilderrahmen eingesetzt.


Mein Fazit:

Obwohl die Verarbeitung des Magnet-Lackes mit einer einfachen Rolle sehr gut von der Hand ging, leicht auswaschbar war (dank Wasserbasis) und sich gut überstreichen lies, ist der Lack aufgrund des mangelnden Ergebnisses bei mir ganz klar durchgefallen. Ich habe das Memoboard in Gebrauch und ärger mich jedes Mal über die mangelhafte Haftung. Die Magneten rutschen oder fallen ab. Hinzu kommt der Preis. Da ich zwei Dosen verarbeitet habe, beläuft sich hier die Summe auf 40€ (+ Kosten für den Bilderrahmen). Für diesen Preis hätte man locker 4 fertige Memoboards mit bedeutend besserer Haftung kaufen können. Schade eigentlich, denn die Idee des Magnet-Lacks war wirklich gut.

Wer jetzt nach einer guten Alternative sucht, dem kann ich nur zur Verwendung von Stahlblech raten. Das ist vielleicht nicht ganz so einfach in der Handhabung, aber die Haftung von Magneten ist dort einfach tadellos. Ich habe Stahlblech bei diesem Memo-Board verwendet.

Kommentare:

  1. Hallo Süße,
    aua, das ist viel Geld und dann das.... Ach, das ist echt "nicht schön" ;o(
    Hätte nicht gedacht, dass der Lack so enttäuschen würde.
    Lieb aber, dass Du eben auch dieses ärgerliche Ergebnis teilst!
    Lieben Gruß
    Janine

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    1. Huhu Janine! :-)

      Natürlich! Wenn etwas halt nicht geglückt oder doof ist, finde ich, kann man das genauso posten, denn das kann ja für meine geliebten Leser genauso hilfreich sein wie etwas, was gut ist und klappt! :-)

      Es hat mich gefreut von dir zu lesen! :-) Ich hoffe bei dir ist alles in Ordnung!? :-)

      Viele liebe Grüße

      *Moni*

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  2. Schade um das Geld, aber danke dass du dieses mangelhafte Ergebnis mit uns teilst.

    Liebe Grüße, Carmen

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    1. Huhu liebe Carmen! :-)

      Schön, dass du hier vorbei gestöbert hast! Hab mich sehr gefreut! :-)
      Und wie ich oben schon geschrieben habe; ich finde es wichtig auch solche Erfahrungen zu teilen, denn die haben ja auch einen gewissen Wert für Andere! :-)

      Viele liebe Grüße

      *Moni*

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  3. Hallo,

    ich habe letztes Jahr so eine Magentwand direkt im Flur bei mir gemacht, nach zwei mal Streichen halten durchaus Magente auf der Wand... nicht so fest wie z.B. an der Spülmaschine mit Stahlfront aber sie halten und ich habe die Farbe auch noch einmal deckend übergestrichen ... allerdings hatte ich ein Konkurrenzprodukt.

    lg

    michaela

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    1. Huhu liebe Michaela! :-)

      Auch über deinen Besuch habe ich mich riesig gefreut - genauso wie über das tolle Feedback! :-) Es ist immer interessant zu hören, welche Erfahrungen andere gemacht haben, denn wie sich jetzt wieder zeigt, können die unterschiedlich ausfallen! ;-) Darf ich fragen, welches Produkt du benutzt hast?

      Viele liebe Grüße

      *Moni*

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  4. Danke für den Tipp. Ich wollte auch noch mit Magnetlack arbeiten.

    LG Grace www.zeit-fuer-dich.blogspot.de

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  5. Wir haben auch schon einige Erfahrungen mit Magnetlacken machen können und müssen feststellen, der haftstärkste ist COLORFARBE PRO Magnetlack schwarz.

    Stellt man verschiedene Magnetlackdosen nebeneinander und vergleicht das Gesamtgewicht, so fällt auf, COLORFARBE Magnetlack ist deutlich schwerer.

    Stahlplatten sind auch eine gute Idee! Allerdings haben wir im letzten Projket einen Gang 11 x 2,7 Meter gestrichen und hatten keine Lust auf Platten aneinanderstückeln ;-)

    Gekauft haben wir hier: http://www.tafelfarben.de/magnetlack/

    Herzliche Grüße
    Eli

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